Vorbereitungen zur Sicherstellung der Microsoft 365 Dienste wegen der COVID-19-Pandemie (Coronavirus) bei Microsoft

Weltweit steigen die Infektionszahlen durch den Grippe-Virus COVID-19 (Corona-Virus). Neben Unternehmen wie Google, IBM und anderen hat auch Microsoft intern angeordnet, das alle Mitarbeiter in Redmond/ Seattle aus dem Home-Office arbeiten müssen.
Hierbei muss aber natürlich sichergestellt sein, dass alle Services (vor allem Cloud-Dienste) kontinuierlich zur Verfügung stehen.

Microsoft verfolgt einen umfassenden Ansatz zur Servicekontinuität, einschließlich möglicher Auswirkungen eines Ausbruchs wie COVID-19. Zwar sind derzeit keine Auswirkungen auf den Betrieb der Cloud-Dienste durch Microsoft anzunehmen: Microsoft hat jedoch einige Details zu Notfallplänen für den Fall einer Änderung der Situation bekannt gegeben. Auch wird im Abschnitt „Maßnahmen, die Sie ergreifen können“ Empfehlungen gegeben, mit denen Kunden die Vorteile von Microsoft 365 maximieren können.

Microsoft verfügt über ein umfassendes Business-Continuity-Programm, dessen Einzelheiten in einer PDF-Datei hier zu finden sind:
https://bit.ly/2TLGUQ4

Dieses Dokument beschreibt Microsofts Bemühungen in einer Vielzahl von Szenarien, einschließlich der Reaktion auf eine Pandemie.

Speziell für COVID-19 bietet der Hersteller einen Überblick über die wichtigsten Vorbereitungsaktivitäten, um die kontinuierliche Verfügbarkeit der Cloud-Dienste während dieser Phase sicherzustellen. Die nachfolgenden drei Schwerpunkte betreffen den normalen Betrieb in solchen Situationen:

Auswirkungen auf Systeme – Hat dieses Ereignis potenzielle Auswirkungen auf die Systeme zur Bereitstellung und Unterstützung von Microsoft 365 ?
Auswirkungen auf den Standort – Hat dieses Ereignis Auswirkungen auf die Datacenter-Standorte von Microsoft und wie sie diese Notfallpläne aus ?
Auswirkungen auf die Menschen – Ist Microsoft darauf vorbereitet, dass sich dies auf Mitarbeiter auswirkt, die für die Erbringung von Dienstleistungen verantwortlich sind ?

Was bedeutet dies im Detail ?

Auswirkungen auf Systeme
In erster Linie sind keine Auswirkungen auf Microsoft 365-Dienste bekannt. Priorisiert und eine hohe Aufmerksamkeit erfordern die folgenden Bereiche:

• Service-Skalierung und -Operationen – Ein großer Vorteil von Cloud-Diensten ist die Fähigkeit zur dynamischen Skalierung. Dies beinhaltet die Umverteilung von Ressourcen zwischen Standorten und Services und der Lastverteilung. Microsoft hat in den letzten Wochen eine weltweite Zunahme der Auslastung von Microsoft Teams (Video-Telefonie und Dokumentenbearbeitung) festgestellt.

• Unterstützende Systeme – Ein allgemeines Prinzip des Cloud-Service-Betriebs ist die Remoteverwaltung und -verwaltung. Derzeit sind keine Auswirkungen auf diese Services erkennbar. Es wurden und werden ausreichende Kapazitäten für Kunden bereitgestellt, damit diese im großem Maßstab remote arbeiten können.

• Externe Systeme – Microsoft arbeitet branchenübergreifend bei der Netzwerkinfrastruktur. Hier wurden in den letzten Wochen einige Performanceprobleme bei den öffentlichen Entry- und Exit-Knoten nach China festgestellt.

Auswirkungen auf den Standort
Alle Microsoft-Services sind für die Remoteverwaltung konzipiert. Zusätzlich wurden weitere Maßnahmen zur Unterstützung dieser Dienste bereitgestellt, damit Microsoft-Mitarbeiter auch aus dem Home-Office effektiv arbeiten können.

Microsoft verwendet einen ersten Sicherheitsansatz für die Verwaltung der Microsoft 365-Dienste. Jede technische Ressource, die für die Verwaltung des Dienstes verantwortlich ist, kann den Dienst ohne direkten Zugriff auf den Unternehmensstandort sicher verwalten. Microsoft unterhält mehrere geografische Standorte außerhalb des Gebiets von Seattle mit Mitarbeitern, die in der Lage sind, diese Dienste zu warten und zu verwalten.

Mitarbeiter
Als einer der größten Anbieter kommerzieller Dienstleistungen kann Microsoft den fortlaufenden Betrieb seiner Cloud-Services sicherstellen.

Alle Mitarbeiter, die für die Verwaltung von Cloud-Diensten verantwortlich sind, haben Zugriff auf die erforderlichen Ressourcen, um von zu Hause oder vom Büro aus Maßnahmen ergreifen zu können. Eine „tiefgreifende“ Bereitschaftsrotation ermöglicht eine nachhaltige Unterstützung bei Problemen und stellt sicher, dass Ressourcen verfügbar sind, falls einzelne Mitarbeiter erkranken sollten.

Fazit
Auch wenn sich die Ausbreitung der Infektionen wahrscheinlich nicht mehr aufhalten lassen wird, können sich Microsoft-Kunden sicher sein, dass die erforderlichen Services aus Microsoft 365 kontinuierlich verfügbar sein werden.

Diese Vorbereitungen können auch die eigene Notfall-Planung für solche Situationen verbessern, da Mitarbeiter durch die bereitgestellten Dienste in der Lage sind, auch aus dem heimatlichen Büro ihren Tätigkeiten nachgehen können.

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